Gayatri-Mantra
Eine Ausarbeitung oder Verfeinerung des OM ist das Gayatri-Mantra, welches direkt aus dem OM hergeleitet werden kann.

„Om, bhur, bhuvah, svah
tat savitur varenyam
bhargo devasya dimahi
dhiyo yo nah prachodayat.”

A
Wachzustand,
materielle Welt
des Grobstofflichen,
Ebene der äußerlichen Aktivitäten
U
Traumzustand,
Welt des Geistigen,
des Ätherischen, die
von inneren Bildern
erzeugt wird

M
Tiefschlaf,
Welt des Unbewussten,
des Kausalen und
reinen Bewusstseins

Stille
absolutes Bewusstsein,
Zustand des bewussten Seins,
Brahman

Gayatri geht aus dem OM hervor
bhur
„tat savitur
varenyam“
bhuvah
„bhargo devasya dimahi“

svah
“dhiyo yo nah prachodayat”

Vollkommene Verwirklichung des höheren Selbst (Atman)
1. OM Klang als Grundlage der Schöpfung, Brahman
2. bhur die Erde, das Grobstoffliche
3. bhuvah das Feinstoffliche, die Atmosphäre, der Äther
4. svah
die Region jenseits von bhuvah, das Kausale
5. tat
steht für DAS, die letzte Wirklichkeit wird einfach als DAS bezeichnet, da sie nicht mit Worten beschrieben werden kann
6. savitur steht für die göttliche Savitri, dem Symbol der Leben spendenden Kraft der Sonne
7. varenyam
verehren
8. bhargo
Strahlen, Glanz, Erleuchtung
9. devasya
göttlicher Glanz oder Gnade
_dhimahi
Meditation, Versenken über die oben genannte Göttlichkeit
_diyo
Geist, Intelligenz, Verstand, Unterscheidungskraft

_yo
das göttliche Licht
_nah
unseren
_prachodayat
er möge erwecken, in Bewegung setzen, erleuchten


Das Gayatri-Mantra ist die wahrhafte Verkörperung aller Formen Gottes, in den ersten 9 Worten wird die höchste Wirklichkeit auf neunfache Weise beschrieben.
Der letzte Satz „dhiyo yo nah prachodayat“ ist ein Gebet, eine Bitte, dass das göttliche Licht unseren Geist, Intellekt erhellen möge. So besteht das Mantra aus drei Abschnitten: Anrufung, Meditation, Gebet

Gayatri ist die Essenz und Grundlage der Veden. Die Bedeutung des Wortes selbst ist,
„dass Gayatri den rettet, der es singt“.

 


Gayatri Gottheit

Dem OM beziehungsweise dem Mantra ist die Gottheit Gayatri zugeordnet. Auch in ihr manifestiert sich die Energie des OM, da sie aus ihm hervorgegangen ist.


Bedeutung des Gayatri-Mantras

In der vedischen Mythologie wird Gayatri immer mit fünf Köpfen dargestellt. Sie sitzt auf einer großen Lotosblüte. Der Lotos gilt als Symbol für absolute Reinheit und Unberührtheit und ist der Sitz der Götter. In jeder Hand hält sie einen Gegenstand, der ein Symbol oder Attribut ihrer Macht und Stärke darstellt (bzw. auf ihre Verbindung zu anderen Gottheiten hinweist).
Gayatri


Mondsichel auf einem ihrer Köpfe: Zeichen für den Frieden
10 Arme: weisen auf ihre göttliche, übernatürliche, allmächtige Natur hin.
Diskus oder Rad (Attribut Vishnus): Symbol für die Zeit, Gayatri ist die Zeit und
zuständig für Leben und Tod, für den Kreislauf der Schöpfung.
Keule (Vishnu) oder Zepter: steht für Kraft und Macht
Schale mit Reis (Anapurna): Gayatri ist die schenkende und nährende Natur
Lotos: Symbol für das spirituelle Herz, in dem Gott wohnt, Reinheit
Muschel (Vishnu): Symbol für den Ton, aus dem die Schöpfung entsteht. Gayatri ist
Schöpferin der Welt.
Beil oder Dreizack (Shiva, Ganesha): damit werden die Verhaftungen durchtrennt
Kobra: ?
- Japamala, Gebetskette (Sarasvati): Zeichen für Meditation und Erkenntnis
- rechte erhobene Hand: Schutzgewährenden- oder „Fürchtet-Euch-nicht“ -Geste
- linke untere Hand: „Wunschgewährenden“ - Geste
- Sonne (Savitri / Surya), vor der Gayatri meist abgebildet ist: Gayatri ist Symbol für das
Göttliche Licht, die göttliche Energie, aus der alles hervorgeht, höchstes Wissen
- Schwan, der sie oft begleitet: (Bramas Gefährt), Symbol für Reinheit und die Fähigkeit
spiritueller Unterscheidungskraft

Gayatri hat die Macht aller Göttinnen und Götter. Auch hier gilt, dass Gayatri den rettet und beschützt, der sich mit ihrer Energie verbindet.

Gayatri Statue

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ist das Schriftzeichen OM oder AUM der altindischen Kultursprache Sanskrit und steht für den Urklang, der ersten Schwingung der Schöpfung. Es ist der lautliche Ausdruck der Urschwingung, aus der das Universum und alles andere hervorgegangen ist.
Im AUM steht das „A“ für den Wachzustand, die materielle Welt des Grobstofflichen, die Ebene der äußeren Aktivitäten.
Das „U“ steht für den Traumzustand, die Welt des Geistigen, des Ätherischen, die von inneren Bildern erzeugt wird.
Die Bedeutung des „M“ ist der Zustand des Tiefschlafs, die Welt des Unbewussten, des Kausalen und reinen Bewusstseins.
Zum AUM „ „ gehört immer noch die Stille, dargestellt durch „ „: sie ist das absolute Bewusstsein, der Zustand des bewussten Seins, sie steht für Brahman. Brahman ist das alles durchdringende, göttliche, namenlose, formlose ewig absolute, allem innewohnende Prinzip.
Aus diesen 4 Bereichen des AUM „ „ lässt sich die gesamte Schöpfung ableiten.
Das OM kann als Manifestation der göttlichen spirituellen Kraft verstanden werden, die u. a in der Versenkung oder Meditation erfahren werden kann.
       

 

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